Andacht April 2019

„Der Geist Gottes bringt in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung“ (Galater 5,22)

Dort, wo wir dem Geist Gottes Raum geben in unserem Herzen, in unserem Denken, Reden, Fühlen, Handeln geschieht etwas Gutes. Seine Gaben wirken in und durch uns, sie wachsen, reifen bringen Frucht hervor: gute, wohltuende Frucht; in uns selbst als erfülltes Leben in jeder Lebenslage, aber auch im Umgang mit den Menschen in unserem Umfeld.

So will Gott in unserem Leben Freundlichkeit, Güte und Treue wachsen lassen, zur Reife bringen. Alle diese Früchte sind eben auch Charaktereigenschaften Gottes. Seine Freundlichkeit zeigt er zum Beispiel darin, dass er uns vergibt, indem er in Jesus sich selbst opfert; dass er uns beschützt und bewahrt (Wie oft erleben wir das?); dass er unsre Gebete hört, annimmt und auf Seine Weise erhört.

Immer und mit allem dürfen wir zu ihm kommen. Er antwortet auf unser Vertrauen, nicht weil wir es verdient haben, sondern weil ER freundlich ist und uns liebt. Gott hält seine Zusagen, die er in seinem Wort gegeben hat, in unserer Zeit und in Ewigkeit. Gottes Freundlichkeit lässt sich noch in vielen anderen Bereichen erkennen und erleben.

Freundlichkeit – wenn sie echt ist, von Herzen kommt – ist wohltuend, tröstend, ermutigend und wertschätzend, dem anderen echt und offen zugewandt. Gott wirkt sie in unserem Leben, er prägt uns mit seiner Freundlichkeit und macht auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen anziehend, fruchtbar, hilfreich, und erfüllend.

„Im Anschauen seines Bildes werden wir verwandelt in sein Bild.“, heißt es in einem Lied.

Freundlichkeit will wie alle Gaben auch eingeübt werden. Es ist neben dem Geschenk auch ein Lernprozess. Lassen wir uns darauf ein - immer wieder!

Das wünsche ich uns allen.

                         Ursula Hornickel