Andacht April 2018

„Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.“ (Habakuk 3,18)

Habakuk war der Beter unter den Propheten. Sein kurzes Buch ist ein fortlaufendes Gespräch mit Gott. Immer wieder bringt Habakuk seine Not vor Gott, denn er lebt in einer Haltung vertrauensvoller Erwartung, dass Gott eingreifen wird.

Und wir? In welcher Haltung zu Gott leben wir, wenn uns z. B. eine schwere Krankheit oder Hilflosigkeit im Alter belastet? In solchen Situationen ist es sicher nicht einfach, wie Habakuk zu sagen: „Aber ich will mich freuen des Herrn.“

Ich denke auch an die Aufforderung des Paulus: „Freuet euch in dem Herrn allewege und abermals sage ich: Freuet euch!“ (Philipper 4,4) Eine solche Freude war für Paulus offenbar unabhängig von äußeren Umständen. Ihm ging es um die Gewissheit, zu Jesus zu gehören.

Wer zu Jesus gehört, kann sich in IHM geborgen fühlen trotz mancher Schwierigkeiten. Wenn wir dann im Rückblick sehen, wie Gott eingegriffen hat, können wir dankbar sein und aus der Dankbarkeit wächst die Freude.

Lasst uns ganz bewusst und dankbar das Schöne und Gute wahrnehmen, das uns jeden Tag begegnet, ohne jedoch das Negative zu übersehen. „Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.“ (Habakuk 3,18)

Veronika