Bringt uns das Wirken Gottes wirklich noch zum Staunen, liebe Geschwister, liebe Freunde und Leser?
Oder haben wir es verlernt, über Wunderbares so zu staunen, wie die Kinder es tun? Staunen wir, wenn aus einer braunen, scheinbar leblosen Zwiebel allein durch den Einfluss von Licht und Wasser eine Knospe sprießt, aus der sich überraschend eine bezaubernde Osterglocke entfaltet? Bestaunen wir das unglaubliche Wunder, wie in einem Ei neues Leben entstehen kann, das zur festgesetzten Zeit die Eierschale von innen durchbricht, aus dem Ei schlüpft und als flauschiges Küken Schutz unter den Flügeln der Henne findet? Staunen wir noch oder ist uns das Außergewöhnliche durch Gewohnheit vielleicht längst banal und gewöhnlich geworden?
Mit modernster Technik lässt sich heute vieles genauestens berechnen. Aber das Wetter im April und das Verhalten der Menschen bleibt doch unberechenbar. Wankelmütig sind die Gewaltigen und Reichen dieser Welt ebenso wie auch die Armen und die Entrechteten. Leichtfertig zerbrechen wir Beziehungen, verletzten und werden verletzt, verlassen und werden verlassen.
Bei Gott ist das anders, ganz anders. Gott ist beständig und treu. Auf ihn ist Verlass. Immer. Er hält, was er zugesagt hat. Mein Versagen auf sich zu nehmen und für meine Schuld mit seinem eigenen Leben zu bezahlen, das war von Anfang an sein Plan. Als Mensch kam Gott zur Welt. Jesus, der Sohn Gottes. In seinem Wort, seinem Leben, seinem Tod und in seiner Auferstehung ist das offensichtlich geworden.
Staunen wir über Gottes Plan? Staunen wir über Ostern? Verkünden wir die rettende Botschaft vom Wort Gottes? Feiern und verkündigen wir die Auferstehung unseres Herrn.
Frohe Ostern wünscht euch … steffi …
„Gottes Pläne sind zum Staunen, er führt sie immer zum Erfolg.“ Jesaja 28,29