Andacht zur Jahreslosung 2018

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Offenbarung 21,6

Liebe Geschwister und liebe Freunde!

Hier wird von einer großartigen Gabe gesprochen: dem Wasser des Lebens. Dieses Wasser heilt und führt zurück von Tod und Sterblichkeit in das ewige Leben.
Der Vers betont, dass diese Gabe umsonst ist. Allerdings setzt Gott hier eine Bedingung voraus: nämlich, das überhaupt Durst vorhanden ist.


Durst ist eine Mangelerscheinung, die wir in unserem Alltag bis zu einem gewissen Punkt ausblenden können, weshalb viele Menschen im Verlauf ihres (Arbeits-)Tages deutlich zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Was dann häufig erst abends durch die Aufnahme größerer Mengen an Getränken ausgeglichen wird.



Wie verhält es sich mit unserem geistlichen Durst? Mit dem Verlangen, mit Jesus und den Geschwistern der Gemeinde zu leben, Zeit zu verbringen, zusammen zu sein?
Mein Eindruck ist leider, dass dieser Durst vielfach und häufig ausgeblendet wird oder manchmal schlichtweg nicht vorhanden ist.

Gott kann und wird all unseren Mangel stillen – aber nur wenn wir ihn als solchen überhaupt wahrnehmen und ihm und uns eingestehen.

Ich wünsche mir, euch – also uns allen gemeinsam – dass wir unseren Mangel deutlicher spüren. Und damit zu Gott gehen, der all unseren Durst stillen will. Den Durst nach dem ewigen Leben genauso wie den nach mehr geistlicher Gemeinschaft.





In diesem Sinne wünsche ich euch ein gesegnetes Jahr 2018!





Es grüßt euch herzlich

 Lothar