Andacht November 2018

„Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, und ich bin der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich für immer und ewig, und ich habe Macht über den Tod und das Totenreich!“ (Offenbarung 2,17–18)

Der Monat November beendet das Kirchenjahr. In ihm denken wir in den biblischen Lesungen besonders an die „letzten Dinge“. Wir denken an uns liebgewesene Menschen, die Gott in seine Ewigkeit geholt hat. Meist bleibt eine schmerzliche Lücke, aber auch dankbare Erinnerung an das, was sie für uns waren.

Aber auch Zeiten der Bedrängnis als Christen, manche persönlichen Nöte und Kümmernisse, die wir nicht verstehen, lassen uns fragen: „Was sagt Gott in seinem Wort dazu, wie können wir damit umgehen?“ In den biblischen Zusagen darüber steht oft ein Ausrufezeichen, das unser besonderes Hinhören und Achthaben hervorrufen will, uns Rat, Hilfe, Trost, Zuversicht, Hoffnung geben will.

Die „letzten Dinge“ sind dann nicht das Letzte, Endgültige. Unser Herr Jesus Christus, der schon immer da war und heute derselbe ist; er ist auch der Herr der Zukunft und verheißt allen, die an ihn glauben, die IHM gehören eine unvorstellbare ewige Herrlichkeit. In ihr werden alle schmerzlichen, traurigen Lebensstrecken nur wie ein Schatten sein, der vorübergegangen ist, aber die für uns auch notwendige und uns prägende Vorbereitung für das Sein in der Ewigkeit sind.

    Meine Hoffnung und meine Freude,
    meine Stärke, mein Licht,
    Christus, meine Zuversicht,
    auf dich vertrau ich und fürcht' mich nicht!

Ursula Hornickel